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Wind

Wind

Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete, stärkere Luft­bewegung in der Erdatmosphäre bezeichnet.

Wind
Luft­bewegung
Passat
Seewind
Monsun
Föhn
Aufwind

Mit dem Begriff Wirbelsturm werden verschiedene sturmartige Windsysteme mit einer vertikalen Drehachse in Zusammenhang gebracht. Ausser dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich diese Systeme jedoch in ihrer Entstehung, ihrer Struktur und in ihrer Grösse deutlich voneinander. Daher ist der Begriff Wirbelsturm nicht genauer definiert. Wegen der gemeinsamen Bezeichnung kommt es häufig zu Verwechslungen zwischen diesen Systemen. Eine genaue Unterscheidung ist hier wichtig:

1.) Als Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm bezeichnet, wenn er mindestens Orkanstärke erreicht, also Windstärke 12 auf der Beaufortskala (das entspricht mehr als 64 Knoten oder 118 km/h) und sich im Atlantik oder im Nordpazifik östlich der Datumsgrenze entwickelt. Hurrikane entstehen in der Regel zwischen Mai und Dezember, die meisten davon zwischen Juli und September. Die offizielle Hurrikansaison dauert im Atlantischen Ozean und im zentralen Nordpazifik vom 1. Juni bis zum 30. November, im östlichen Nordpazifik beginnt sie bereits am 15. Mai.

2.) Taifun bezeichnet einen tropischen Wirbelsturm in Ost- und Südostasien, im nordwestlichen Teil des Pazifiks, westlich der internationalen Datumslinie und nördlich des Äquators. In anderen Gegenden der Erde nennt man diesen Hurrikan (Amerika) oder Zyklon (Indischer Ozean). Er wird durch ein mächtiges Tiefdruckgebiet gebildet.

3.) Ein Tornado (spanisch tornar „umkehren, wenden, drehen“, Partizip tornado; tornear „wirbeln, drechseln“), auch Großtrombe, Wind- oder Wasserhose, in den USA umgangssprachlich auch Twister genannt, ist ein kleinräumiger Luftwirbel in der Erdatmosphäre, der eine annähernd senkrechte Drehachse aufweist und im Zusammenhang mit konvektiver Bewölkung (Cumulus und Cumulonimbus) steht, was dessen Unterschied zu Kleintromben (Staubteufeln) ausmacht. Der Wirbel erstreckt sich hierbei durchgehend vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze. Diese Definition geht auf Alfred Wegener (1917) zurück und ist in dieser Form heute noch allgemein anerkannt.

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